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Ergebnisse der VPB-Umfrage 2003 – Zusammenfassung
15.9.2003
Seit dem Jahr 2000, in welchem die Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) ihre Internetseite (www.vpb.admin.ch) eröffnet hat, hat sich die Welt der Rechtsinformation weiterentwickelt. Der VPB-Dienst hat zwecks Anpassung der Suchtechnologie auf vpb-online an den aktuellen Standards eine Umfrage durchgeführt. Die Fragen betrafen: Was und wie, sowie wozu, wie oft, von wem wird gesucht? Der Fragebogen wurde an die 1222 Abonnenten geschickt und auf vpb-online während dem Monat Juli 2003 aufgeschaltet. 288 Antworten lieferten folgende Ergebnisse:
  • 86,5% finden das Informationsangebot gut gewählt; während 12,5% der Antwortenden mehr Texte – darunter Gutachten – in 24 Gebieten wünschen, möchten 3,8% der Benutzer Streichungen in 6 Gebieten (teilweise solchen, in welchen die anderen Benutzer mehr Texte wollen).
  • 61,5% schlagen lieber den vollständigen Text nach als wesentliche Auszüge (36,5%).
  • Die Suche über das aktuelle Schlagwort- und Gesetzesregister wird von 89,6% der Antwortenden verwendet. 53,8% der Antwortenden stört es, dass das online-Register 1987–1996 teilweise auf Texte verweist, die nicht online zugänglich sind.
  • Sucherfolg mit den Registern hatten 74,7% der Antwortenden oft bis immer; mit der Volltextsuche ist der Erfolg leicht tiefer, nämlich 60,4% oft bis immer.
  • Neu gewünschte Funktionalitäten sind hauptsächlich: Suche nach Gesetzes-bestimmungen (71,5%), boolsche Operatoren (67,7%), Phrasensuche (61,1%), Suche nach Rechtsgebieten (43%); rund 40% der Antwortenden geben ein Bedürfnis nach einer Suche in der Gesamtheit der VPB- und BGE-Sammlungen sowie weiterer Rechtsprechungsseiten des Bundes an.
  • Das Erscheinen der gedruckten Informationen im jetzigen Quartalsrhythmus befriedigt 33% der Benutzer, während die Bedürfnisse von insgesamt 51,7% bei einem Rhythmus von 1 oder 2 Monate liegen.
  • Die Aktualisierung der Internetseite, bislang wenn ein Heft erscheint, befriedigt nur 6,9%; 34,7% wünschen sie sich wöchentlich, 30,2% sofort für jeden Text und 18,4% monatlich.
  • Benutzt wird die VPB wöchentlich von 22,6%, monatlich insgesamt von 57%; daraus ziehen 87,5% der Benutzer eine gesteigerte Qualität ihrer Arbeit und 20% einen Zeitgewinn, dessen Schätzung den Antwortenden Mühe bereitete (der Mittelwert der Angaben liegt bei 25 Stunden pro Jahr).
  • Die Antwortenden gehören zu 40% der Privatwirtschaft, 28,8% dem kantonalen öffentlichen Sektor und 21,9% dem Bund an; Hochschulen sind mit 12,5% vertreten. Sie üben insgesamt 46 verschiedene Berufe (von Jus über Wirtschaft, Verwaltung und Übersetzung bis Ingenieur).
  • Bei der allgemeinen Beurteilung wurden 112 positive und 69 negative Kommentare sowie 37 konstruktive Vorschläge abgegeben; geschätzt wurden namentlich die Qualität der Leistungen und der Reichtum der Information; die geäusserten Kritiken betreffen punktuelle Verbesserungen aller Art bei dem bestehenden Informationsangebot, sowie eine Erweiterung desselben.
  Vollständiger Bericht (177 KB)